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Hier findest du alle wichtigen Begriffe rund um das Thema Geld – kurz erklärt, in einer Übersicht.

Alle Begriffe von A-Z:

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A

Aktien sind ein Anteil an einer Aktiengesellschaft (AG), welche sich durch die Ausgabe von Anteilsscheinen Eigenkapital beschafft. Wenn ein Unternehmen 1000 Aktien ausgibt und du 100 dieser Aktien erwirbst, besitzt du nun 10% des Unternehmens. Die Anzahl der Aktien wird hierbei individuell festgelegt.

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Anleihen sind verzinsliche Wertpapiere, welche der Fremdkapitalbeschaffung für Unternehmen oder Staaten dient. Anleihen werden oft zur Depotabsicherung oder bei Altersvorsorge Produkten genutzt.

B

Als Baby-Boomer werden alle Personen bezeichnet, welche zwischen 1946-1970 geboren wurden. Der Boom der Geburtenrate kam damals in der Nachkriegszeit durch die florierende Wirtschaft zustande.

Eine Baisse ist ein anderes Wort für Bärenmarkt. Dabei gibt die Baisse jedoch einen langanhaltenden Bärenmarkt wieder. Das heißt also, langanhaltende Abwärtsbewegungen des Marktes.

Der Bärenmarkt ist eine Abwärtsbewegung des Marktes.

Der Bullenmarkt ist das Gegenteil des Bärenmarktes. Es handelt sich also um langanhaltend, steigende Kurse an der Börse.

D

Ein Darlehen ist ein Vertrag, welcher zwischen einem Kreditnehmer und einem Kreditgeber abgeschlossen wird. Der Kreditgeber verleiht dabei einen Geld- oder Sachwert an den Kreditnehmer, welcher dann nach Ablauf der Frist oder Kündigung den zuvor geliehenen Betrag zurückzahlen muss.

Damit der Kreditgeber von diesem Geschäft profitiert, verlangt er Darlehenszinsen.

Darlehenszinsen sind Zinsen, die dann anfallen, wenn ein Kreditgeber einen Geld– oder Sachwert für einen Kreditnehmer bereitstellt.  Dieser Zins richtet sich nach der Laufzeit, Summe, den Sicherheiten des Kreditnehmers sowie der aktuellen Umlaufrendite.

Der Deutsche Aktien Index oder auch kurz DAX, ist ein Börsenindex, welcher sich aus den 30 größten und Umsatzstärksten Aktiengesellschaften (AG) Deutschlands, zusammensetzt. 

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In der börsianischen Fachsprache bezeichnet man mit Diversifikation, das Investieren in mehrere Sachwerte, so genannte Assets. Dabei kann man innerhalb einer Asset-Klasse investieren oder mehrer Assets miteinander kombinieren. Zu den Assets gehören zum Beispiel Aktien, Immobilien, Anleihen, Rohstoffe und andere. Eine hohe Diversifikation verringert das Risiko eines Totalverlustes, verringert jedoch auch leicht die Rendite. 

Eine Aktiengesellschaft hat die Möglichkeit Gewinne an seine Aktionäre auszuschütten und diese somit an den Gewinnen des Unternehmens partizipieren zu lassen. Dies nennt sich dann Dividende. Sie wird Unternehmensintern festgelegt und meist zur jährlichen Hauptversammlung ausgeschüttet. Manche Unternehmen, Fonds oder ETFs schütten auch halbjährlich, quartalsweise oder monatlich Dividenden aus.

E

Ein Emittent ist eine Person oder Institution, welche Wertpapiere in Form von Aktien, Anleihen oder Option ausgibt. Zumeist agieren Banken als Emittenten für Optionen oder Optionsscheine. 

Die Europäische Zentralbank oder auch kurz EZB, hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist ein Organ der Europäischen Union. Die EZB ist zuständig für die Geldpolitik der Eurozone und hat unter anderem die Aufgabe Geldflüsse und Devisengeschäfte zu regeln. 
Seit 2014 werden auch Kreditinstitute von der EZB überwacht. 

Ein ETF ist ein an der Börse gehandelter Indexfonds. Er bildet einen bestimmten Index ab, welcher eine Branche aber auch die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes darstellen kann. 

HIER findest du einen detaillierten Beitrag zum Thema ETFs

F

Fonds oder auch Investmentfonds genannt sind eine Ansammlung von Kapital, dass ein Fondsmanager investiert, um so eine Rendite erzielen zu können. Es gibt hier verschiedene Arten der Fonds, welche sich auf unterschiedliche Märkte wie zum Beispiel den Immobilienmarkt oder Rohstoffmarkt spezialisieren. 

HIER findest du einen Beitrag zu FONDS

Ein Future ist ein standardisiertes Wertpapiergeschäft. Dieses Geschäft bindet zwei Parteien verbindlich, zu einem bestimmten Zeitpunkt und einem festgelegten Preis einen Handel auszuführen. 
Durch die zeitliche Bindung gilt ein Future zu den Termingeschäften.

HIER gibt es einen genaueren Beitrag zu Futures!

G

Als Gläubiger wird ein Geld– oder Kreditgeber bezeichnet. 
Privatpersonen können also genau wie Banken oder Unternehmen als Gläubiger auftreten. 

H

Eine Hausse ist ein langanhaltender Aufwärtstrend der Märkte.
Im Moment befinden wir uns in der längsten Hausse der Wirtschaftgeschichte.
(Stand: November 2018)

Hedgefonds sind Investmentfonds, welche wenigen rechtlichen Regulationen unterworfen sind. Sie sind daher in der Lage den Markt in beide Richtungen zu Handeln und können darüber hinaus Derivate nutzen.

HIER kannst du mehr über Hedgefonds erfahren. 

Als Hyperinflation wird die rapide Zunahme des allgemeinen Preisniveaus bezeichnet. Ab einem Anstieg von jährlich 20% spricht man von einer Hyperinflation. 
Ein normaler Preisanstieg beträgt dagegen rund 2% jährlich. 

I

Ein Index oder auch Aktienindex, gibt im allgemeinen einen Überblick über den Kursverlauf mehrer Aktien oder Sachwerte. 
Er kann sich dabei auf eine bestimmte Branche oder ein Land beziehen.

HIER findest du einen ausführlichen Beitrag zu Indizes und Möglichkeiten, wie du von ihnen profitieren kannst.

Die Inflation ist die allgemeine Zunahme des Preisniveaus über einen längeren Zeitraum. 
Im Durchschnitt liegt sie bei 2% und wird anhand eines bestimmten Warenkorbes berechnet. 
Die tatsächliche Inflation kann aber deutlich über 3% betragen. 

Immobilienfonds gehören zu den Investmentfonds und können offen oder geschlossen sein. 
Sie konzentrieren sich hauptsächlich auf das erwerben von Immobilien und erreichen ihre Gewinne durch Mieteinnahmen und Wertsteigerung der gekauften Immobilien. 

HIER findest du einen ausführlichen Beitrag zu Immobilienfonds

J

Junk-Bonds sind risikoreiche Anleihen mit einer überdurchschnittlichen Verzinsung. Junk kommt dabei aus dem Englischen und heißt Müll oder Abfall.
Die Bonds werden daher als „Müll“ bezeichnet, weil sie sehr risikoreich sind, aufgrund der schlechten Kreditwürdigkeit ihrer Emittenten. 

L

Ein Leerverkauf wird auch als Short Sale bezeichnet. Er beinhaltet den Verkauf von Wertpapieren wie zum Beispiel Aktien oder Anleihen auf einer Leihbasis, über die der Verkäufer zum Verkaufszeitpunkt nicht verfügt. 

In DIESEM Beitrag findest du Leerverkäufe in einem Besipiel erklärt. 

Der Leitzins ist der von einer Noten- oder Zentralbank festgelegter Zinssatz, nachdem sich eine Geschäftsbank Kapital beschaffen kann.
Dies wirkt sich ebenfalls auf die Zinsen von Girokonten oder anderen Finanzprodukten wie zum Beispiel Anleihen oder Bausparverträge aus. 

Liquidität ist die Fähigkeit einer Privatperson oder eines Unternehmens Zahlungsverpflichtungen durch flüssige Mittel wie Bargeld jederzeit zu begleichen
Desto liquider ein Unternehmen, desto krisenfester und flexibler ist es. 

O

Optionen sind Finanzinstrumente, beziehungsweise Derivate. Mit dem Kauf einer Option erwirbt der Käufer das Recht einen Wert zu einem bestimmten Zeitpunkt und Preis zu kaufen. Sie werden daher den Termingeschäften zugeordnet. 

HIER findest du eine ausführliche Erklärung zu Optionen. 

P

Ein Portfolio ist die Zusammenfassung aller Investitionen  einer Privatperson oder eines Unternehmens. Diese Investitionen bestehen aus verschiedenen Vermögenswerten, zum Beispiel Aktien, Anleihen, Immobilien Rohstoffe und so weiter. 

Private Equity ist eine Form der außerbörslichen Unternehmensfinanzierung oder Beteiligung. Der Kapitalgeber erwirbt hierbei für einen bestimmten Zeitraum Unternehmensanteile um sie mit möglichst hoher Rendite wieder zu veräußern. 

HIER findest du eine Möglichkeit, wie du mit deinem Eigenkapital von nicht börsennotierten Unternehmen profitieren kannst. 

R

Die Rendite ist der aus einem Investment erwirtschaftete Betrag. Die Differenz zwischen dem eingezahlten und dem ausgezahlten Kapital bildet dabei den Gewinn. 
Durchschnittliche Renditen variieren je nach Finanzprodukt und Marktlage. 

Die Rezession ist eine Konjunkturphase, in welcher das Wirtschaftswachstum stagniert oder rückläufige Zahlen aufweist. Sie kann zudem die Vorstufe einer Depression sein. 
Für gewöhnlich sinken die Aktienpreise während einer Rezession, da sich diese auf das Wachstum und somit auch auf die Umsätze der Unternehmen auswirkt.

V

Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen oder Schulden einer Privatperson oder eines Unternehmens gegenüber einem Dritten
Bei Unternehmen ist die Höhe und auch das Fälligkeitsdatum der Verbindlichkeit bekannt und lässt sich in der Bilanz erkennen. 

Venture Capital oder zu Deutsch Risiko– oder Wagniskapital, ist eine Form der Unternehmensfinanzierung beziehungsweise Unternehmensbeteiligung. Diese Form der Finanzierung findet man nur außerhalb der Börse und ist mit hohem Risiko verbunden. 
Daher auch der Name, Wagniskapital.  

HIER gibt es einen Beitrag, der dir erklärt, wie du von Venture Capital profitieren kannst. 

Die Volatilität ist ein Maß, um die Kursschwankungen von Finanzprodukten innerhalb eines bestimmten Zeitraums anzugeben. 
Dabei werden die Schwankungen nach oben, aber auch nach unten beachtet und über kurz- mittel- oder langfristige Zeiträume beobachtet. 

Z

Der Zins ist eine Gebühr, welche der Schuldner zusätzlich zur Rückzahlung eines Kredits zahlen muss. Wie hoch dabei der Zins ausfällt hängt von dem Vertrag ab. 
Der Zins wird bei Krediten von Banken von der Europäischen Zentralbank bestimmt. 

Als Zinseszins Effekt wird der exponentielle Zuwachs des investierten Kapitals genannt. Dieser entsteht dann, wenn man sein Kapital über mehrere Jahre anlegt und wird immer stärker, desto länger das Kapital investiert bleibt. 

HIER findest du ein anschauliches Beispiel!

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