Haustier kaufen? Was kostet dich ein Haustier wirklich?

Haustier kaufen? Was kostet dich ein Haustier wirklich?

Wir Deutschen lieben Haustiere!

Im Jahr 2016 hatten 43% der Haushalte einen Vierbeiner als zusätzliches Familienmitglied.
Leben in dem Haushalt Kinder, so waren es sogar 58% mit Haustier.

Doch die Anschaffung eines Haustiers sollte genaustens überlegt sein.

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So viel gaben die Deutschen im Jahr 2017 für ihre Lieblinge aus. Tendenz steigend!

In diesem Artikel zeige ich dir, was ein Haustier im Durchschnitt kostet und worauf du aus finanzieller Sicht achten solltest, bevor du dir einen vierbeinigen Freund ins Haus holst.

Nichts ist trauriger mit anzusehen, als die Tausenden Tiere, deren Herrchen sich vor dem Kauf keine Gedanken gemacht haben, ob sie der Aufgabe gewachsen sind oder ob sie sich es überhaupt leisten können.

Denn ein Haustier ist nicht gerade günstig.

 

Worauf sollte ich achten, wenn ich mir ein Haustier zulege?

Dieser Beitrag beleuchtet vor allem die finanzielle Seite der Haustieranschaffung. Es gibt jedoch noch weitaus mehr zu beachten. Da wir uns jedoch tagtäglich mit dem Thema Geld auseinandersetzten und weniger mit artgerechter Tierhaltung, beschränken wir uns auch darauf.

Anmerkung der Redaktion
  1. Anschaffung:

Die Anschaffungskosten schwanken sehr stark. Ein Nager ist im Vergleich zu einem Hund oder sogar einem Pferd das mit Abstand günstigste Tier. Genauere Beträge findest du weiter unten im Artikel.

  1. Erstausstattung

Das Haustier ist gekauft, doch wo soll es schlafen, wohnen, draus fressen und co.
Je nach Haustier kommen bei der Erstausstattung schnell einige Hundert Euro zusammen.

  1. Monatliche Fixkosten

Mit der Anschaffung allein ist es nicht getan. Zuallererst will der Vierbeiner etwas fressen, irgendwo schlafen und natürlich gehören auch Routineuntersuchungen beim Tierarzt mit dazu, um die Gesundheit des Haustiers zu gewährleisten.

Wieviel kostet mich eine Katze wirklich?

Haustier kosten

Das liebste Haustier der Deutschen ist die Hauskatze. Jeder Zehnte Deutsche hat eine Katze!

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Katzen gibt es in Deutschen Haushalten!

Doch was kostet eine Katze eigentlich im Durchschnitt?

Anschaffungskosten:

Schon bei der Anschaffung gibt es eine riesige Spanne. Du kannst deine Katze vom Bauernhof nebenan bekommen oder vom Züchter holen.
Dadurch entstehen bei der Anschaffung Unterschiede zwischen 50 und 2000€

Doch mit der Anschaffung ist es nicht getan.

Erstausstattung

Bei der Erstausstattung gibt es ebenfalls himmelweite Unterschiede! Hierfür kannst du 100€ oder 500€ ausgeben.

#TIPP

Setze dir vor der Anschaffung einer Katze ein genaues Budget für die Anschaffung und die Erstausstattung. Wenn die Katze erstmal da ist, ist der eigentlich mögliche finanzielle Rahmen schnell vergessen, denn schließlich ist das neue Familienmitglied so süß und niedlich.

Monatliche Fixkosten:

An dieser Stelle verrennen sich die meisten Tierbesitzer und bedenken gar nicht, wie teuer ein Haustier wirklich werden kann.

Denn neben Futterkosten, Einstreu kommen auch Routineuntersuchungen beim Tierarzt dazu, die ebenfalls schnell einige Hundert Euro kosten können.

Zudem ist es nie garantiert, dass die Katze auch vollkommen gesund ist. Spezielles Futter wegen Unverträglichkeiten kann das gesetzte Budget schnell sprengen.
Auch Medikamente oder besondere Behandlungen beim Tierarzt können das Konto monatlich zusätzlich belasten.


#ACHTUNG

Es kann sich rechnen, für den Vierbeiner eine kleine Krankenversicherung abzuschließen. Je nach Tarif können damit teure OPs oder Klinikaufenthalte gedeckelt werden.

Wieviel kostet mich ein Hund wirklich?

Haustier kosten

Die Zahl der Hundebesitzer ist etwas geringer, jedoch trotzdem noch beeindruckend.

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Hunde leben in deutschen Haushalten!

Und wie teuer wird nun ein Hund?

Anschaffungskosten

Wer sich einen Hund zulegen möchte, sollte unbedingt nach sauberen Würfen schauen, also Würfen, dessen Elterntiere auch gesund und damit frei von Erbkrankheiten sind. Ansonsten unterstützt man schwarze Würfe und erschwert auch den Vierbeinern das Leben.

Kommt der Welpe oder der bereits ältere Hund aus einem Zuchtwurf und hat sogar Papiere, kannst du mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit von einem gesunden Tier ausgehen. Die Auflagen einer Zucht sind streng genug, als dass die Elterntiere streng untersucht werden.

Durch die hohen Tierarztkosten ist ein Hund mit Papieren jedoch auch teurer als ein Hund ohne Ahnennachweis.

Die Anschaffungskosten liegen meist zwischen 50 und 2500€

#ACHTUNG

Ein Welpe benötigt zu Beginn seiner Lebenszeit einige Routinebesuche beim Tierarzt. Diese sollten ins Budget mit einberechnet werden.

Erstausstattung

An diesem Punkt gibt es nichts was es nicht gibt! Dem Portemonnaie sind hier keine Grenzen gesetzt!
Doch ist genau das sehr ratsam!

Wie bei den Katzen gilt auch hier: Setze dir unbedingt vor dem Kauf eines Hundes ein präzises Budget für die Erstausstattung!
Neben Leine, Geschirr, Fressnapf, Spielzeug und Kuscheldecke sollte noch an einen geeigneten Schlafplatz für den Vierbeiner gedacht werden.
Sollte der Hund draußen leben, ist zu bedenken, dass ein Zwinger gekauft oder gebaut werden muss.

Monatliche Fixkosten:

Hunde sind in der Regel teurer als Katzen und Nager im Unterhalt.
Denn im Gegensatz zu anderen Haustieren (außer Pferden) muss man für Hunde

  1. Eine Tierhalterhaftpflichtversicherung besitzen
  2. Hundesteuer zahlen.

Wer einen Hund besitzt, sollte unbedingt eventuell entstehende Schäden durch eine separate Tierhalterhaftpflicht absichern. Die jährlichen Prämien schwanken dabei zwischen 40 und 100€.
Mehr Infos zur Tierhalterhaftpflichtversicherung gibt’s hier!

Die Hundesteuer ist eine Gemeindesteuer und richtet sich nach der Gemeinde, in der du gemeldet bist.  Die Höhe der jährlich zu entrichtenden Summe variiert stark je nach Bundesland.

Hierbei können zwischen 25 und 180€ pro Jahr verlangt werden.

Im Durchschnitt zahlt man in Deutschland 64,26€ Hundesteuer.

 

Hier gibts mehr detaillierte Tipps zur Hundesteuer!

Darüber hinaus benötigt der Hund genauso wie alle anderen Haustiere Futter, tierärzliche Kontrolluntersuchungen, Impfungen sowie Entwurmungen.

Du kannst in etwa von 750 bis 1200€ pro Jahr an laufenden Kosten ausgehen.

#ACHTUNG

Um unerwartete Kosten zu vermeiden, kann es sich auch hier lohnen eine Krankenversicherung für den besten Freund des Menschen abzuschließen.

Was kostet mich ein Nager wirklich?

Haustier kosten

Wer noch nie zuvor ein Haustier hatte, ist mit einem Nager als Einstieg gut beraten.
Nicht nur dass Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen und co besonders pflegeleicht sind, nein sie sind auch die mit Abstand am günstigsten zu haltenden Haustieren.

Anschaffungskosten

Wer sich einen Nager zulegen möchte, kann entweder im Zoofachgeschäft oder beim privaten Verkäufer Ausschau halten. Meist ist die Anschaffung bereits mit 50 € locker abgedeckt.

Erstausstattung:

Auch hier punktet der Nager als Haustier mit einem recht günstigen Erstpaket. Um die 100 bis 150 € solltest du einrechnen.

Monatliche Fixkosten

Der Deutsche Tierschutzbund spricht von 690€ p.a. sprich 57,50€ pro Monat.
Auch das ist eine stolze Summe. Doch auch Nager benötigen regelmäßige Routineuntersuchungen und Impfungen, brauchen Frischfutter, sowie spezielles Nagerfutter.
Haftpflicht oder Steuer entfallen hier, ähnlich wie bei der Katze.

#ACHTUNG

Bedenke jedoch, dass Nager nicht so stillhalten, weil sie so gern gestreichelt werden, sondern weil ihr natürlicher Instinkt sie bei Angst starr werden lässt. Der Mensch ist ein Jäger und in der Natur sind Hase, Meerschein und Co die Gejagten.

Kommen wir zum teuersten „Haustier“

Wieviel kostet mich ein Pferd wirklich?

Haustier kosten

Der Traum vom eigenen Pferd! Viele Mädchen liegen ihren Eltern damit in den Ohren.

Doch diese Entscheidung sollte sehr sehr gut überlegt sein.
Denn kaum ein „Haustier“ kann einen so schnell finanziell ruinieren, wie ein Pferd.

Anschaffungskosten

Hier sind dem Geldbeutel keine Grenzen gesetzt!
Ob Pony ohne besondere Ausbildung oder bis S ausgebildetes Sportpferd.

Der Preis für ein Pferd richtet sich meist nach dessen Ausbildungsstand und Abstammung.
Verkäufer können dabei Preise von ca. 1000€ bis weit über die 10.000€ Grenze aufrufen.

Doch das ist gar nicht der größte finanzielle Posten für Pferdebesitzer.

Erstausstattung:

Wer sich das erste Mal ein Pferd zulegt, sollte unbedingt beachten, dass die Erstausstattung horrend teuer ist.

Hier findest du eine kostenlose PDF mit einer Checkliste für die Erstausstattung.

Du solltest OHNE Sattel mit ca. 650€ für die Grundausrüstung rechnen.

Monatliche Fixkosten

Den Löwenanteil macht die Stallmiete aus. Denn wer sein Pferd nicht zuhause auf der Wiese hinterm Haus unterstellen kann, der muss wohl in den sauren Apfel beißen, um eine Box für das Pferd anzumieten.
Dabei sind Preise von 300 bis 700€ keine Seltenheit.
Jedoch ist das noch nicht alles.


Ein Pferd frisst eine ganze Menge. Pferde, die körperlich stark gefordert werden, benötigen Zusatzfutter.
Die Preise für Zusatzfutter schwankt auch stark je nach Hersteller und Zusammensetzung.
Du solltest zwischen 30 und 50€ einrechnen.

Pferde benötigen zudem monatliche Hufpflege, die zwischen 25 und 150€ kosten kann.

Ein weiterer Posten sind auch hier die Tierarztkosten für Routineuntersuchungen, Entwurmungen und Impfungen.

Bei einem gesunden Pferd macht das ungefähr 25€ pro Monat aus.


#ACHTUNG

Die monatlichen Kosten können bei Krankheit des Pferdes sehr schnell den Rahmen sprengen. Verletzungen oder sogar OP´s können schnell in den 4-stelligen Bereich gehen.

Wer ein Pferd besitzt, ist angehalten auch eine Tierhalterhaftpflicht für das Tier abzuschließen.
Denn sollte das Pferd einen Schaden an anderen verursachen, ist der Tierhalter dafür in vollem Umfang haftend.

#ACHTUNG

Schäden durch Hund und Pferd werden nicht durch die Privathaftpflichtversicherung gedeckt.

Wie du siehst, ist es genau zu überlegen, ob du dir ein Haustier zulegst, oder nicht.
Denn das schlimmste was passieren kann, ist, dass du das Tier wieder abgeben musst, weil du dich verkalkuliert hast!

#TIPP

Rechne unbedingt vor dem Kauf eines Haustiers aus, wieviel Budget du dir pro Monat leisten kannst. Denn ist das Tier erstmal da und du kennst dein monatliches Budget nicht, kannst du schnell in finanzielle Schwierigkeiten kommen.

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Autor-Josef Leu

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