Infrastrukturfonds – deine Möglichkeit von neuen Transportwegen zu profitieren!

Infrastrukturfonds – deine Möglichkeit von neuen Transportwegen zu profitieren!

Wir sind zu jedem Zeitpunkt davon umgeben, nutzen sie regelmäßig, aber sind uns dessen vielleicht nicht einmal genau bewusst. Ich spreche von den Straßen, Bahnschienen oder Bildungseinrichtungen, welche wir täglich besuchen.

Aber wusstest du schon, dass du von dessen Nutzung sogar profitieren kannst?

Das geht ganz einfach mit den Infrastrukturfonds!

Wie immer der Hinweis das dieser Artikel keine Anlageberatung ist, sondern nur deiner Weiterbildung dient. Viel Spaß beim Lesen und Lernen!

Was umfasst der Begriff Infrastruktur?

Um genau verstehen zu können, wie Infrastrukturfonds agieren, ist es wichtig den Begriff „Infrastruktur“ zu klären.

Unter dem Begriff versteht man alle langlebigen Gebäudeeinrichtungen, welche für das Funktionieren einer Volkswirtschaft unentbehrlich sind.

Dazu gehören Energieverteilungssysteme, Flughäfen, Transportwege, Kommunikationsnetze, und einiges mehr.

Wenn du einen Infrastrukturfonds kaufst, investierst du demnach in Einrichtungen oder Wege, welche du tagtäglich selbst benutzt.

Was ist ein Infrastrukturfonds?

Infrastrukturfonds werden generell von Finanzinstituten aufgelegt und gehören zum Großteil zu den geschlossenen Fonds. Sie sind dementsprechend an eine bestimmte Laufzeit gebunden.

Diese Fonds investieren dann entweder in private oder öffentliche Baumaßnahmen im Rahmen der Infrastruktur eines Landes. Sie können aber auch in die Instandhaltung einer Gebäudeeinrichtung investieren.

Der Zweck der Infrastrukturfonds besteht demnach darin, wichtige Projekte in der Verkehrsplanung eines Staates so schnell wie möglich voranzutreiben.

Das schafft Spielraum für den Staat oder die Kommunen, welche meist nicht die Mittel haben, um notwendige infrastrukturelle Baumaßnahmen auszuführen.

Welche Investitionsbereiche gibt es für Infrastrukturfonds?

Aufgrund der knappen Haushaltskassen der Staaten, werden große Bauprojekte wie zum Beispiel Flughäfen, Tunnel oder Autobahnen immer öfter von privaten Unternehmen finanziert.

Dabei werden Infrastrukturfonds auf Länderebene oder kommunaler Ebene aufgelegt.

Jeder aufgelegte Fonds konzentriert sich auf einen bestimmten Bereich der Infrastruktur.

Diese sind:

Autobahnen, Mautstellen, Tunnel, Flughäfen etc.

Erzeugung und Lagerung der Energieträger, Gas- und Stromleitungen

Neubau und Instandhaltung von Schulen etc.

Abwasser, Wasser, Abfall

Datennetze, Funk oder Satellit

In welche Strukturen ein Infrastrukturfonds genau investiert geht immer aus den Verkaufsprospekten hervor.

Die Fonds halten sich dabei meistens an ihren entsprechenden Investitionsbereich, da die Expertise in spezifischen Bereichen besser konzentriert werden kann. Somit lassen sich Kalkulationen zu Renditen ebenfalls einfacher erstellen.

Welche Vorteile haben Infrastrukturfonds?

Trotz der Tatsache, dass Infrastrukturfonds noch vergleichsweise neu auf dem Markt sind, gibt es dennoch ein großes Interesse an ihnen.

Doch nicht nur auf Seiten der Privatanleger gibt es immer größer werdendes Interesse, sondern auch seitens der Staaten, Länder und Kommunen. Denn immer mehr Projekte im Rahmen des Ausbaus der Infrastruktur können nicht ausreichend finanziert werden.

Sie sind auch deshalb so beliebt, da sie eine recht hohe Sicherheit bieten und Gebäudeeinrichtungen so gut wie unabhängig von den sozialen und ökonomischen Bedingungen sind.

Krankenhäuser oder Schulen sind zum Beispiel unabhängig von der aktuellen Lage eines Staates und in fast allen Fällen unentbehrlich.

Zudem haben die Projekte der Infrastrukturfonds keine direkte Konkurrenz.
Wird zum Beispiel ein Flughafen finanziert, kann dies einige Milliarden verschlingen.

Ein privates Unternehmen ist nicht in der Lage solch gigantische Summen zu investieren, um diese Projekte durchzuführen.

Die Einkünfte sind also auch hier weitestgehend von dem Wettbewerb isoliert.

Flughafen London

Ein Vorteil, welcher sich der nicht vorhandenen Konkurrenz unmittelbar anschließt ist die Preissicherheit. Da die Nutzung der finanzierten Strukturen durch den Staat reguliert wird, besteht eine große Sicherheit auf der Einnahmenseite.

Sind die Einnahmen konstant, besteht auch eine Preissicherheit.

Auch die Rendite sollte man nicht vernachlässigen.
Hier liegen Infrastrukturfonds zwischen 6 und 15% jährlich.

Damit siedeln sie sich im oberen Bereich der geschlossenen Investmentfonds an.

Welche Risiken und Nachteile haben Infrastrukturfonds?

Nach dieser langen Liste an Vorteilen muss es natürlich auch Nachteile für das Investieren in Infrastrukturfonds geben. Sie sind jedoch nicht ganz so zahlreich.

Die allgemeinen Risiken, welche du bei geschlossenen Fonds üblich sind, hast du hier ebenfalls.

Dies sind der Totalverlust deines Kapitals, das Haftungsrisiko oder die lange Anlagedauer, welche du jedoch auch regulieren kannst, indem du die passende Anlage findest.

Zu den speziellen Nachteilen gehört die sehr hohe Fremdkapitalquote dieser Fonds.

Da Infrastrukturprojekte sehr teuer sind, lohnt es sich nicht ein Projekt nur über Privatanleger zu finanzieren. Einige Infrastrukturfonds können hier Fremdkapitalquoten von bis zu 90% aufweisen.
Ein normalerweise absurd hoher Wert.

Das Risiko kommt nun daher, dass die Laufzeiten eines Fonds 20 Jahre übersteigen können.
Wenn die Sollzinsbindung aufgelöst wird und somit der Zins an das eigentliche Zinsniveau angepasst wird, kann es zu deutlich höheren Kosten kommen.

Im Umkehrschluss führt es dann entweder zu Renditeschmälerungen oder bis hin zur Insolvenz.

Ein weiteres, sehr spezielles Risiko der Infrastrukturfonds ist das politische oder Entwicklungsrisiko.

Hierbei kann die politische Instabilität, aber auch ein Regierungswechsel für den Abbruch eines Bauprojektes sorgen. Sollte dies geschehen, stehst du als privater Anleger vor einem Totalverlust.

Du solltest demnach schon vor dem Investieren in Infrastrukturfonds feststellen, in welchem Land investiert wird und die politische Stabilität abschätzen.

Eine stabile Umgebung würde zum Beispiel in Deutschland oder den Vereinigten Staaten bestehen. Sehr unklare Verhältnisse dahingegen in Brasilien oder Argentinien.

Bundestag

Fazit

Infrastrukturfonds sind aufstrebende Fonds, die es Dir erlauben in die Entwicklung der Infrastruktur zu investieren.
Sie bieten viele Vorteile und einige wenige Nachteile, welche mit einer guten Diversifikation durchaus kompensiert werden können.

Dennoch haben sie Mindesteinlage Größen und längere Laufzeiten, was es für kleine Anleger eher weniger sinnvoll macht, so zu investieren.

Wie bei allen geschlossenen Fonds gilt auch hier, dass du dich nur mit ausreichend Erfahrung und Kapital an diese Art der Investmentfonds wagen solltest.

Vergiss jedoch nicht, dass es auch Alternativen zu den geschlossenen Investmentfonds gibt.
Diese mögen vielleicht nicht ganz so ertragreich sein, aber weisen ein deutlich kalkulierbareres Risiko auf.

Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Beitrag weiterhelfen und möglichst viele deiner Fragen beantworten.

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Autor – Konstantin

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