Sparbuch – 5 Fakten die unbedingt kennen solltest!

Sparbuch – 5 Fakten die unbedingt kennen solltest!

Das wohl altertümlichste Sparprodukt der Deutschen ist das gute alte Sparbuch.
Wie großartig waren die Zeiten, als wir noch mit dem kleinen Büchlein Jahr für Jahr zu Bank gegangen sind, um uns unsere Zinsgutschrift abzuholen.
Doch seither hat sich einiges geändert. Die Uhren haben sich weitergedreht.  Doch das Relikt aus der Vergangenheit ist immer noch da.
12 % der Deutschen sparen heutzutage immer noch auf diese Weise.

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Sparbuch kurz erklärt

Das Sparbuch ist eine Anlageform der Banken, um dein Geld auf kurzfristige Zeit zu „vermehren“.

Dein Geld unterliegt dabei der Einlagensicherung der Bank und ist bis zu einem Betrag von 100.000€ geschützt. In der klassischen Variante bekommst du ein kleines Büchlein ausgehändigt, in welches manuell dein Sparguthaben eingetragen wird. Der Zinssatz wird beim Sparbuch auf 1 Jahr festgelegt und ist danach beliebig von der Bank änderbar

Folgende Formen des Sparbuchs gibt es:

In Papierform, Von Sparkassen und Volksbanken vor Ort angeboten

Papierlos, als elektronisch geführtes Sparkonto, mit Sparcard (wie Geldkarte) Verfügungsrahmen wie bei klassischem Sparbuch

Belohnung der Bank durch regelmäßiges Sparen, Prämien auf Zinsen on top,
In der Regel gilt: je länger du sparst, desto höher fallen Prämien aus.
ACHRUNG: Durchschnitt der Prämienzinsen bilden. Verwirrung und Marketingtrick!

Sonderform: Versprechen der Bank auf zusätzliche Prämien bei Siegen und Toren der betroffenen Fußballmannschaft. Konditionen sind oft schlechter als bei klassischen Varianten

Ist das Sparbuch noch zeitgemäß?

#1 Kontoführung veraltet

Die Urform des Sparbuchs stammt aus einer Zeit, in der regelmäßige Gänge zur Bank noch die Regel waren. Diese Zeiten sind jedoch längst Geschichte. Die Digitalisierung ermöglicht es und von überall auf unser Geld und unsere Konten zuzugreifen.

Deshalb ist das klassische Sparbuch sehr veraltet und unglaublich unflexibel. Du bist immer an die Öffnungszeiten der Bank gebunden. Zudem musst du beachten, dass Volksbanken und Sparkassen örtlich gebunden sind. Sobald du Landkreis oder gar Bundesland wechselst, ist dein Gang zur Bank oft zwecklos.

BEACHTE

Um an dein Geld heranzukommen, bist du stets an die Öffnungszeiten der Bank gebunden.

#2 Begrenzte Verfügbarkeit

Mit einem Sparbuch hast du automatisch die Auflage, dass du lediglich über 2000€ pro Monat verfügen darfst. Müsstest du an einen höheren Betrag deines Geldes, würden auf den Differenzbetrag Vorschusszinsen fällig werden. Die Höhe unterscheidet sich von Bank zu Bank.

BEACHTE

Das Sparbuch beinhaltet eine monatliche Verfügbarkeitsgrenze von 2000€.

#3 Begrenzte Sicherheit

Wer das Büchlein zum Sparbuch in der Hand hat, kann bei einem nachlässigen Bankberater über das Geld verfügen. Eine Unterschrift, einen Pin oder ein Passwort sucht man in der klassischen Variante vergebens.
Eine Legitimationsprüfung findet nicht immer statt.
Diese fehlenden Sicherheitsmaßnahmen können Kriminellen das Spiel erleichtern.

TIPP

Bewahre dein Sparbuch stets in einem Tresor oder anderem sicheren Ort auf.

#4 Sparbuchzinsen

Die niedrigen Zinsen treffen das Sparbuch hart. Das Sparbuch gehört zu den konservativen Anlageformen. Die Bank gibt dir eine Belohnung dafür, dass du dieser dein Geld zur Verfügung stellst. Diese arbeitet dann mit dieser Einlage und kann diese beispielsweise weiterverleihen.

Banken können sich ebenfalls Geld von den Zentralbanken leihen, müssen dafür jedoch einen Strafzins bezahlen. Je nachdem wie hoch dieser Strafzins ist, lohnt es sich für die Bank eher, dir eine Belohnung (Zinsen) dafür zu geben, dass du der Bank dein Geld auf dem Sparbuch zur Verfügung stellst.

Zum Leidwesen der Zinsen auf deinem Sparbuch, leihen sich jedoch die Banken aktuell zum Nulltarif Geld. Dadurch ist die Notwendigkeit des Geldleihens von Privatpersonen aktuell überflüssig.
Die Ausmaße kannst du an deinen Zinsen erkennen. Durch die niedrigen Zinsen um 0,1% hat dein Geld keine Chance mehr sich zu vermehren.

#5 Inflation

Durch die schlechte Verzinsung des Sparbuchs hast du nicht nur das Problem, dass dein Geld nicht mehr wächst. Es kommt erschwerend hinzu, dass dein Geld durch die Inflation immer weniger wird.
Die europäische Zentralbank verfolgt mit ihrer Geldpolitik das Ziel die Inflation bei 2% zu halten.
Das bedeutet für dich, dass du bei einer Verzinsung von 0,1% deines Sparbuchs einen reellen Verlust von 1,9 % durch die Inflation erleidest. 

Kannst du an dieser Stelle nichts mit dem Begriff Inflation anfangen, dann lies dazu DIESEN ARTIKEL.

Ein kurzes Rechenbeispiel:
Bei einer Anlage von 10.000€, einer Verzinsung von 0,1% und einer Inflation von 2%  hättest du nach einem Jahr nicht 10€ Gewinn (10.000€ x 0,001 = 10€ )gemacht, sondern 190€ (10.000€ x 0,02 = 200€ -10€ Zinsen = 190€ ) verloren.

Bei einer längeren Anlagezeit deines Geldes hättest du noch einen weitaus größeren Verlust, da die Inflation ebenfalls durch den Zinseszinseffekt immer größer wird.

So hättest du beispielsweise bei einer Anlage von 10 Jahren einen Verlust von 1697€ zu tragen.
Die Zinsen würden 100€ betragen, der Verlust durch die Inflation würde bei 1797€ liegen.

TIPP

Dein Geld sollte sich stets gleich oder über der Inflation verzinsen, damit es nicht weniger wird.

Fazit

Das Sparbuch ist heutzutage ein Relikt aus der Vergangenheit. Einige Sparer halten noch an der veralteten Variante fest. Alternativ gibt es Tagesgeldkonten, die dieselben Konditionen mit besseren Sicherheitsmaßnahmen bieten und einen deutlich geringeren Aufwand verursachen.
Dem Sparbuch fehlen die Zinsen um dein Geld über der Inflation zu vermehren. Zudem bist du bei der Höhe der Verfügbarkeit eingeschränkt.

Du hast also mit einem Sparbuch:

  • wenig Flexibilität
  • Niedrige Sparbuchzinsen
  • Wenig Sicherheit
TIPP

Die Kündigungsfrist eines Sparbuchs beträgt in den meisten Fällen 3 Monate und ist in schriftlicher Form vorzulegen. Wenn du vor der Kündigungsfrist an dein Geld verfügen möchtest, ist es sinnvoll den vollen Verfügungsrahmen auszunutzen um das Geld bereits Schritt für Schritt abzuheben.

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Alle in dem Artikel verwendeten Bilder stammen von der Website https://pixabay.com.

Mit den besten Grüßen und bleib up to date

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Autor – Josef Leu

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