Was ist die Börse und wie funktioniert sie eigentlich?

Was ist die Börse und wie funktioniert sie eigentlich?

Bist du schon einmal im Urlaub oder in deiner Heimatstadt über einen Wochenmarkt geschlendert?

Dann warst du dem Begriff „Börse“ schon viel näher als du vielleicht denkst.
Auch wenn man immer viel in den Medien davon hört und sich alles als sehr fern anfühlt, ist man dem Konzept doch näher als man denkt.

Was genau ist also die Börse?

Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen und Lernen.

Was ist die Börse?

Im Grunde genommen, ist die Börse ein organisierter Marktplatz, an dem Käufer und Verkäufer von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten zusammenfinden können.

An den Börsen werden meist Aktien und Anleihen gehandelt. 

Daneben gibt es auch Produkte wie zum Beispiel Derivate oder andere Termingeschäfte.

Zudem gibt es auch Rohstoffbörsen, an denen Rohstoffe wie Silber, Gold oder Platin gehandelt werden.

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Natürlich erfolgen die Handelsaktionen nicht physisch, sondern zum Beispiel über eine sogenannte Sammelbank, welche Aktien oder Anleihen verwahrt. Der Handel ist also rein virtuell und ist anschließend für dich als Bewegung auf deinem Depot sichtbar.

Jedoch wechseln die Wertpapiere nicht unmittelbar von Verkäufer zu Käufer, da zwischen ihnen noch eine Bank oder ein Broker steht.
Diese verwalten die Transaktion und verlangen dafür eine geringe Gebühr.

Wie entstanden die ersten Börsen?

Die Entstehung von Börsen lässt sich bis in das 12. Jahrhundert zurückverfolgen. Dort trafen sich Händler auf Marktplätzen, um dort ihre Waren anzubieten.

Da nun die Zahl der Interessenten und der Händler drastisch zunahm, musste eine neue Lösung her.

Im 16. Jahrhundert entstand in der Stadt „Brügge“ in Belgien, in dem Haus der Familie „van der Beurse“ die erste Börse Mitteleuropas. Dort trafen sich Händler, um ihre Waren auszutauschen.

Weitere Börsen wurden in Antwerpen, London und Amsterdam gegründet. Außerdem wurden, um den Handel besser zu regulieren, erste Handelsvorschriften und Börsengesetze erlassen.

Seit wann werden Aktien an der Börse gehandelt?

Es vergingen einige Jahrzehnte, in denen man Schuldscheine und Waren handelte. In dieser Zeit war man noch nicht von der Idee überzeugt, einen Anteil eines Unternehmens zu kaufen.

Erst als die Vereinigte-Ostindische-Handels-Kompagnie aktienähnliche Anteilsscheine ausgab, um so die teuren Produktionskosten von Schiffen decken zu können, wurden erste Aktiengesellschaften gegründet.

Von diesem Zeitpunkt an konnte jeder an einem Unternehmen teilhaben, ohne das besagte Unternehmen das Geld wieder zurückzahlen musst. Sie finanzierten sich also über ihr Eigenkapital.

Welche Börsen gibt es in Deutschland?

Die wohl bekannteste und meist frequentierte Börse ist die Frankfurter Börse. Diese entstand ebenfalls im 16. Jahrhundert. Später etablierte sie sich im 17. und 18. Jahrhundert als die wichtigste deutsche Börse.

Darüber hinaus gibt es noch 6 weitere Börsen in Deutschland:

  • Börse Düsseldorf
  • Börse Berlin
  • Börse Stuttgart
  • Tradegate Exchange Berlin
  • Hamburger Börse
  • Börse München

Wie funktioniert eine Börse?

Sicher sind dir die alten Aufnahmen von Börsenhändlern bekannt, welche sich Preise zurufen und so Wertpapiere kaufen oder verkaufen. 

Damals handelte man noch von Angesicht zu Angesicht auf dem „Börsenparkett“.

Dieser Handel wurde dann jedoch im Zuge der Digitalisierung von Computersystemen übernommen.

So konnte man deutlich schneller handeln und Börsenkurse leichter beobachten.

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Bei den heute elektronischen Börsen wird alles von speziellen Computerprogrammen übernommen. Diese führen alle Käufer und Verkäufer zusammen und dokumentieren alle Transaktionen.

Heute finden fast alle der Handelsabschlüsse über elektronische Helfer statt. Der Parketthandel existiert aber dennoch weiter und wird zum Beispiel an der New Yorker Börse noch praktiziert.

Wie kannst du selbst an der Börse handeln?

Prinzipiell musst du nur 3 Schritte befolgen, bis du eigenständig an der Börse handeln kannst.
Diese sind sehr unkompliziert und sind nur mit kleinem Aufwand verbunden.

Der erste Schritt – Finde einen Broker und eröffne ein Depot

Da du als Privatanleger keinen unmittelbaren Zugang zu den Börsen hast, musst du deine Kauf- oder Verkaufsabsichten erst einem Broker mitteilen.

Um eine Order allerdings ausführen zu können brauchst du ein Depot, in das dein Broker die Wertpapiere „ablegen“ kann.

Dieses Depot kannst du sehr leicht bei der Bank deines Vertrauens oder einem Online-Broker eröffnen.

#Tipp!

Vergleich macht auch hier reich. Die Angebote der Broker können stark variieren. Vergleiche also auf einer unabhängigen Plattform.

Der zweite Schritt – überweise dein Kapital auf das Depot

Nachdem du dein Depot eröffnet und dich in einer Postfiliale identifiziert hast, kannst du nach wenigen Tagen das erste Geld auf dein Verrechnungskonto überweisen.

Die Identifizierung ist deshalb notwendig, da Kapitalgeschäfte unter das Geldwäschegesetzt fallen und so genauestens überprüft werden.

Der dritte Schritt – triff deine Anlageentscheidungen

Der dritte und letzte Schritt ist der wohl komplizierteste.
Es liegt nun an dir festzustellen, wie du gerne investieren möchtest.

Dir bieten sich dabei verschiedenste Möglichkeiten mit bestimmten Vor- und Nachteilen.

Du kannst zum Beispiel in Einzelaktien, ETFs oder Investmentfonds investieren.
Alle verlangen verschiedene Expertisen von dir ab. Die ETFs und Fonds sind allerding Produkte, welche sehr gut für Einsteiger geeignet sind.

Die Auswahl von Aktien hingegen verlangt dir einiges an Wissen und Können ab.

Du solltest also schon Erfahrung an der Börse gesammelt haben.

Ich hoffe wie immer dir hat dieser Beitrag weitergeholfen und möglichst viele deiner Fragen beantwortet.

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Autor – Konstantin

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