Was ist ein Private-Equity Fonds? Lerne jetzt, wie du von Start-up-Unternehmen profitieren kannst!

Was ist ein Private-Equity Fonds? Lerne jetzt, wie du von Start-up-Unternehmen profitieren kannst!

Jeden Monat entstehen hunderte neue Unternehmen, welche futuristische Ideen in die Tat umzusetzen versuchen. Jedes große Unternehmen war einmal ein Start-Up und manche von ihnen haben eine dramatische Entwicklung hingelegt.

So zum Beispiel das Unternehmen für private Wohnungsvermietung Airbnb oder der private Fahrdienst Uber.

Wäre es nicht genial gewesen, schon frühzeitig in diese Unternehmen investiert zu sein?

Das ist gar nicht so schwer wie du denkst, mit Private-Equity Fonds.

Wie immer der Hinweis, dass dieser Artikel keine Anlageberatung ist und nur deiner Weiterbildung dient. Viel Spaß beim Lesen und Lernen!

Was bedeutet Private-Equity?

Bevor wir klären, was eigentlich Private-Equity Fonds sind, müssen wir zunächst herausfinden, was Private-Equity ist.

Private-Equity ist nichts anderes als die Kapitalbeteiligung an einem Unternehmen, welches zunächst Kapital von außenstehenden Investoren benötigt, um das Wachstum und die Expansion voranzutreiben.

Der Name kommt dabei aus dem Englischen und bedeutet privates oder auch außerbörsliches Kapital.

Private-Equity Finanzierungen finden also abseits der Börsengeschehnisse statt.

Was ist ein Private-Equity Fonds?

Ein Private-Equity Fonds investiert in Unternehmen, welche noch nicht an der Börse gehandelt werden und noch in den Anfangsphasen ihres Aufbaus stehen.

Dabei verteilen Private-Equity Fonds ihre Investitionen über mehrere dieser Unternehmen, um so das Risiko streuen zu können.

Auch bei den Private-Equity Fonds gibt es Dachfonds.
Diese kaufen verschiedene Zielfonds, was ihnen erlaubt das Risiko eines Totalverlusts zu verringern.

Zudem gehören sie zu den geschlossenen Investmentfonds.

Wie funktioniert ein Private-Equity Fonds?

Ein solcher Investmentfonds wird von einer Fondsgesellschaft aufgesetzt, welche Unternehmen nach bestimmten Kriterien auswählt.

Diese Kriterien sind meist die unternehmerische Expertise des Managements, die Managementkompetenz und eine genaue Marktkenntnis.

Wenn die Investitionen feststehen, geht es in die Finanzierungsrunde. Ist diese abgeschlossen, so wird der Fonds geschlossen, bis die zuvor festgelegte Laufzeit verstrichen ist.

In diesem Moment kannst du deine Anteile an dem Unternehmen nicht direkt veräußern. Falls du deine Investitionen liquidieren möchtest, müsstest du dies kostspielig an einem Zweitmarkt tun.

In dem Verkaufsprospekt zu dem Investmentfonds sind außerdem die erwartete Rendite und alle Kosten aufgeführt.

 Die Laufzeiten bewegen sich hier zwischen 10 und 15 Jahren und die Renditen können teilweise bis zu 10% betragen.

Interessant für dich als Anleger ist die Tatsache, dass die Kapitalverwaltungsgesellschaft einen so großen Teil des Unternehmens erwirbt, dass sie eine Position im Management sichern können.

Dies erlaubt es ihnen das Unternehmen direkt zu betreuen und deren Vernetzung sowie Gewinne zu verbessern.

Welche Formen der Private-Equity Fonds gibt es?

Auch unter den Private-Equity Fonds gibt es spezielle Fonds. Diese werden je nach der Idee des Investments betitelt.

Ein Venture-Capital-Fonds investiert zum Beispiel in der sogenannten Seed– oder Start-up-Phase eines Unternehmens. In dieser Zeit ist der Fortbestand eines Unternehmens noch sehr unklar.

Daher auch der Name „Venture-Capital“, was so viel wie Risikokapital bedeutet.

Zudem gibt es noch Buyout-Fonds, welche in der Buyout-Phase eines Unternehmens investieren.

Diese Phase ist dann erreicht, wenn das Unternehmen bereits in andere Länder expandiert oder kurz vor dem Verkauf oder Börsengang steht. So zu investieren ist deutlich risikoärmer, jedoch nicht so ertragreich wie in den früheren Stadien eines Unternehmens.

Und zu guter Letzt gibt es noch die Mezzanine-Fonds. Sie sind eine Mischung aus den Venture-Capital-Fonds und den Buyout-Fonds.

Diese Mezzanine-Fonds investieren während der Start-up-Phase, aber auch in der Buyout-Phase.
Sie bieten so hinsichtlich der Rendite und der Risiken den Mittelpunkt der Formen von Private-Equity Fonds.

Wie kannst du als Privatanleger von Private-Equity Fonds profitieren?

Deine Möglichkeiten in diese Art der Investmentfonds zu investieren sind recht eingeschränkt.
Du musst dazu eine Fondsvermittlung aufsuchen und dort einen Vertrag zeichnen.

Diese Verträge binden dein Kapital dann für mehrere Jahre.
Außerdem solltest du beachten, dass Positionen auf Private-Equity Fonds ein hohes Kapital von dir abverlangen. Mindestinvestitionen liegen hier zwischen 10.000 € und 25.000 €.

Sie sind also keinesfalls etwas für das kleine Portmonee und erfordern ein Kapital von mehr als 100.000-250.000 €, um das Risiko angemessen streuen zu können.

Welche Risiken gibt es bei Private-Equity Fonds?

Auch wenn in dem Verkaufsprospekt geschätzte Renditen angegeben sind, kann es dennoch jederzeit zu einem Totalverlust deines Kapitals kommen.

Wie zuvor beschrieben besteht außerdem das Risiko, dass du deine Anteile nur sehr schlecht veräußern kannst. In dem Fall, dass du schnell an dein Geld musst, stehen dir deutliche Verluste ins Haus, da du die Anteile mit großem Abschlag auf dem Zweitmarkt verkaufen musst.

Grundsätzlich besteht auch das Risiko einer Insolvenz deines Vertragspartners oder der Kapitalverwaltungsgesellschaft. In diesem Fall würdest du mit deinem eingezahlten Kapital haften, da Private-Equity Fonds nicht unter dem Schutz des Sondervermögens stehen.

Wären sie ein Sondervermögen, würde dich eine Insolvenz der Gesellschaft nicht betreffen, da dein Kapital nicht der Kapitalverwaltungsgesellschaft selbst gehören würde.

Insolvenz

Alle Risiken auf einem Blick:

  • Risiko des Totalverlustes
  • Vertragspartner kann Insolvenz anmelden
  • du haftest mit deinem eingelegten Kapital
  • sie sind keine Sondervermögen --> es besteht demnach Emittentenrisiko

Sind Private-Equity Fonds für dich geeignet?

Wenn du über ein durchaus größeres Kapital verfügst, Risiken dieser Kapitalanlage durchdacht hast und schon Erfahrungen an der Börse oder mit anderen geschlossenen Fonds gesammelt hast, sind Private-Equity Fonds definitiv einen Ausflug wert.

 Du solltest natürlich immer die Risiken und Vorteile gegeneinander abwägen.

Als ein Neueinsteiger an der Börse, mit einem größeren Kapital würde ich dir dennoch von diesen Investmentfonds abraten.

Zudem gibt es auch andere Möglichkeiten dein Kapital sehr gewinnbringend anzulegen.

Als Beispiel nenne ich hier sehr gerne Aktienfonds oder auch ETFs. Diese haben nicht nur eine super Streuung, sondern versprechen auch sehr gute Renditen, welche den Private-Equity Fonds schon sehr nahekommen.

Wir haben zu beiden Fondsarten bereits einen Beitrag erstellt.

Ich hoffe wie immer, ich konnte dir weiterhelfen und möglichst viele deiner Fragen beantworten.

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Autor – Konstantin

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