Was ist ein Rohstofffonds? Hier erfährst du die wichtigsten Fakten!

Was ist ein Rohstofffonds? Hier erfährst du die wichtigsten Fakten!

Bevor wir in das Thema Rohstofffonds einsteigen noch ein kurzer Hinweis.

Dieser Blogartikel dient dem Wissensaufbau und ist keine Anlageberatung.
Wir möchten dir lediglich aufzeigen, welche Möglichkeiten es für dich gibt, dein Kapital zu investieren.

Falls du dein Wissen zum Thema Fonds noch einmal auffrischen willst, schau doch in DIESEM Artikel vorbei.

Genug der Worte, lass uns doch gleich starten!

Was ist ein Rohstofffonds?

Bei den Rohstofffonds handelt es sich entweder um Branchenfonds oder Themenfonds, da in eine bestimmte Branche oder nach einem Thema investiert wird.

Dazu zählen zum Beispiel Edelmetallfonds, welche in Gold, Silber oder andere Edelmetalle investieren. Zudem gibt es Öl-, Gas-, oder seit einiger Zeit auch Holzfonds.

Wie funktioniert ein Rohstofffonds?

Es gibt für Rohstofffonds zwei Möglichkeiten an den Kursgewinnen der Rohstoffe teilzuhaben.

Der erste Weg sind die börsengehandelten Terminkontrakte, die sogenannten Futures. Diese erlauben es einem Fonds, direkt auf die Kursveränderungen von Rohstoffen zu spekulieren.

Zum anderen gibt es Rohstofffonds, welche direkt in Unternehmen investieren, die einen bestimmten Rohstoff fördern.

Steigt der Preis von Rohstoffen, so steigt der Umsatz der Unternehmen, die diesen fördern oder verarbeiten.

Diese Investmentfonds, investieren also nicht direkt in Rohstoffe, sondern profitieren nur indirekt von dessen Erzeugung oder den einhergehenden Kursbewegungen.

Alle Fakten zusammengefasst:

  • Rohstofffonds sind Branchen- und Themenfonds.
  • Besipiele sind Edelmetallfonds, Gasfonds, Ölfonds und Holzfonds.
  • Es gibt zwei Möglichkeiten in Rohstoffe zu investieren.
  • Durch Futures - also die Spekulation auf Kursbewegungen.
  • Durch den Kauf von Unternehmen, welche bestimmte Rohstoffe fördern.

Vor- und Nachteile von Rohstofffonds

Rohstofffonds bieten dir die Chance an den internationalen Rohstoffmärkten teilzuhaben.
Dies ermöglich dir eine größere Diversifizierung deines Portfolios.

Zudem haben Rohstoffe einen weiteren einmaligen Vorteil.
Der Kurs von Rohstoffen steht nicht in einer direkten Korrelation mit den Aktien- und Anleihemärkten.

Dies bedeutet, dass du in einer Krisenartigen Entwicklung der Börsenkurse, deutlich besser abgesichert bist.

Außerdem können dir Rohstoffe auch als Absicherung gegenüber der Inflation dienen.

Falls du an dieser Stelle gerne nochmal über die Inflation und deren Gefahren nachlesen möchtest, schau dir DIESEN Beitrag an.

Rohstofffonds haben natürlich nicht nur Vorteile. Sie bringen auch einige Nachteile mit, die man vor dem Kauf kennen sollte, um so sein Risiko richtig einzuschätzen.

Da diese Investmentfonds, wie wir zuvor bereits festgestellt hatten, in Branchen investiert sind, können Krisen oder Schwierigkeiten, welche sich nur auf eine Branche beziehen, starke Kursschwankungen hervorrufen.

Du hast mit dieser Art von Fonds also eine deutlich höhere Kursvolatilität.

Ein weiterer Nachteil, den du abwägen solltest, ist das Währungsrisiko.

Dies kommt dadurch zustande, dass die meisten Rohstoffunternehmen ihre Gewinne in US-Dollar erzielen und so die Umsätze von der Kursstärke des US-Dollars abhängig sind.

Die Vor- und Nachteile im Überblick

Vorteile:

  • Du kannst von Rohstoffmärkten profitieren.
  • Es gibt keine direkte Korrelation mit Aktien- und Anleihemärkten.
  • Sie bieten eine Absicherung gegenüber der Inflation.
  • Du erreichst durch sie eine breite Risikostreuung für dein Portfolio.

Nachteile:

  • Du bist hohen Kursschwankungen ausgesetzt.
  • Es gibt ein Währungsrisiko.
  • Auf Futures basierende Fonds haben ein höheres Risiko.

Wie kannst du Rohstofffonds in deinem Portfolio nutzen?

Wir haben bereits festgestellt, dass dir Rohstofffonds sehr viel Variabilität bieten, da du mit ihrer Hilfe aktiv von dem internationalen Rohstoffmarkt profitieren kannst.

Es bietet sich also an, dein Portfolio mit einem bestimmten Prozentsatz an Rohstofffonds zu ergänzen.

Dabei liegt es bei dir, welche Risiken du eingehen möchtest und auf welche Rohstoffe du in der Zukunft eher spekulieren würdest.

Du solltest auch beachten, dass Ölfonds deutlich volatiler sind, als die meisten Edelmetallfonds.
Wähle deine Fonds mit bedacht und schau dir zuvor die Performance, die Anlagestrategie und die gehandelten Rohstoffe genau an.

Wenn du einen Anlagehorizont von 6 oder mehr Jahren verfolgst, kannst du dein Portfolio zu 10% aus Rohstofffonds bilden.

Noch ein kleiner Bonustipp zum Schluss!

 Wenn du gerade erst beginnst dir ein Portfolio aufzubauen, empfiehlt es sich nicht dein gesamtes Kapital auf einmal zu investieren. 

Versuche lieber einen Anteil deines Kapitals jeden Monat in den Markt zu bringen, das heißt über den Kauf von Aktien, Fonds oder ETFs.

So kannst du vom Cost-Average-Effekt profitieren und hast gleichzeitig etwas Kapital, um bei einem Kurseinbruch preiswert einkaufen zu können.

Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Beitrag weiterhelfen und deine Fragen beantworten!

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Autor – Konstantin

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