Was sind ETFs? Lerne jetzt die Geheimwaffe der passiven Privatanleger kennen!

Was sind ETFs? Lerne jetzt die Geheimwaffe der passiven Privatanleger kennen!

In diesem Artikel soll es uns um eine ganz besondere und beliebte Art der Investmentfonds gehen, den ETFs.

Fast jeder Privatanleger hat einen ETF in seinem Depot und der Trend steigt.
Doch was ist eigentlich ein ETF und welche Vor– und Nachteile bringt er mit sich?

Wie immer vorab der Hinweis darauf, dass der Artikel nur deiner Weiterbildung dient und keine Anlageberatung ist.

Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen und Lernen!

Der Artikel in der Übersicht:

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Was sind ETFs?

ETF oder auch „exchange-traded-fund“, das heißt nicht anderes als börsengehandelter Indexfonds.

Diese ETFs bilden einen bestimmten Index ab, genauso wie es herkömmliche Indexfonds handhaben.

Ein Index kann sich dabei auf Branchen, Länder, oder geographische Regionen beziehen.

Ein Beispiel für einen Index ist der Deutsche Aktien Index oder auch kurz DAX.
Er besteht aus den 30 ertragreichsten und wachstumsstärksten Aktiengesellschaften Deutschlands.

Dax

Der Unterschied von einem ETF zu einem herkömmlichen Indexfonds liegt dabei im Detail.
Indexfonds bilden nur einmal täglich den Wert eines bestimmten Indizes (plural für Index) ab und können somit nicht zu jeder Zeit an der Börse gehandelt werden.

Ein ETF hat dagegen die Möglichkeit zu jeder Zeit einem Index zu folgen und kann auch immer zu den regulären Börsenzeiten gekauft wie auch verkauft werden.

Daher auch der Name „exchange-traded“, also börsengehandelt.

Wie funktionieren ETFs?

Das Kapital der Anleger wird hier zuerst an eine Fondsgesellschaft abgegeben, welche den gekauften ETF verwaltet. Dieses Kapital wird dann mit Hilfe von Computern und einer speziellen Software, in die Werte eines bestimmten Indizes investiert.

In welchen Index dabei investiert wird, geht aus dem Namen oder der Aufstellung des ETFs hervor.

Ein ETF wird meistens durch Computer aufgelegt, welche zu jeder Zeit die Investitionen der Anleger auf den Index, dem der ETF folgt, verteilt.

Dies passiert dabei so genau, dass der ETF fast die gleiche Rendite wie der Index selbst erzielt.

Nun haben Anleger die Möglichkeit diese Anteile eines ETFs zu erwerben.

Dies geschieht meist nicht über die Fondsgesellschaft selbst sondern über die Börse und dem Sekundärmarkt selbst.

Die meisten ETFs funktionieren so und sind deshalb als „passiv gemanagte“ Indexfonds bekannt, da hier kein zusätzliches Management zum Auswählen von Aktienwerten vorhanden ist.

Es gibt allerdings auch ETFs, welche aktiv gemanagt werden. Diese Haben dann aber meisten höhere Kosten.

Börse

Welche Vor- und Nachteile haben ETFs?

Vorteile:

ETFs haben sehr viele Vorteile, weshalb sie sich einer großen Beliebtheit bedienen, welche stetig steigt.

Einer der größten Vorteile sind die geringen Kosten der ETFs.
Hier kommen auf dich als Anleger nur sehr geringe Kosten für die Ausgabe und die Verwaltung zu.

Da wie zuvor erwähnt kein aktives Management benötigt wird, können hier Kosten eingespart werden.

Ein weiterer Vorteil ist die geniale Diversifikation des Portfolios. Da immer ein gesamter Index in einem ETF abgebildet wird, hast du viele verschiedene Aktienwerte in deinem Depot.

Dies ermöglicht es dir, dein Risiko stark zu Streuen und Verluste möglichst gering zu halten.

Die Rendite dieser Fonds darf ebenfalls nicht vernachlässigt werden. Sie orientieren sich an einem Index und weichen nur minimal von einem solchen ab.

Ziehen wir zum Beispiel die durchschnittliche Rendite des DAX‘ aus den letzten 30 Jahren hinzu, können wir eine durchschnittliche Rendite von 7,8% sehen.

Da ETFs nur geringfügig von dem Index abweichen, welchen sie verfolgen, ist die Rendite immer sehr nah an der tatsächlichen Entwicklung dran.

Zieht man dann noch die Kosten ab und errechnet die Nettorendite, kommt man schon mal auf 6-7% Rendite.

Solche Nettorenditen sind im Vergleich zu vielen herkömmlichen Investmentfonds überaus gut.

Ein Vorteil, der ebenfalls von herkömmlichen Investmentfonds gewährt wird, ist die Fähigkeit einen Sparplan für den Fonds anzulegen.

Du kannst so deine Investments automatisieren und jeden Monat gemütlich dein Kapital vergrößern.

Es gibt noch einige Vorteile die ein ETF bietet. Auf diese möchte ich noch nicht näher eingehen, da es den Rahmen dieses Artikels sprengen würde.
In Zukunft werden zu diesem Thema noch mehr Artikel folgen.

Nachteile:

Ich gebe zu, es ist schwer, sehr viele Argumente gegen einen ETF zu finden, zumindest dann, wenn man es vorzieht passiv zu investieren.

Eines der aussagekräftigsten Argumente ist, dass ein passiver ETF niemals einen Index schlagen wird.
Das ist so richtig, denn der ETF hinkt einem Index immer ein wenig hinterher, da er nur die Bewegungen des Indizes kopiert.

Wenn du zum Beispiel versuchst die Bewegungen deines Gegenübers nachzuahmen, wirst du merken, dass du niemals eine Bewegung zur gleichen Zeit wie er/sie ausführen kannst.

Außerdem musst du dir darüber im Klaren sein, was der Index abbildet, in den der von dir gekaufte ETF investiert. 

Du solltest die Zusammenstellung kennen. Das heißt in welche Länder, Regionen oder Branchen wird investiert und zu welchem Prozentsatz sind die einzelnen Anteile gewichtet.

Dies musst du wissen, damit du eine korrekte Anlageentscheidung treffen und dein Portfolio entsprechend auslegen kannst.

Alle Vor- und Nachteile im Überblick

Die Vorteile:

  • hohe Renditen
  • sehr gute Diversifikation
  • geringe Kosten
  • ein Sparplan ist meist möglich
  • können zu jederzeit gekauft und verkauft werden

Die Nachteile:

  • sie können nie den Index schlagen, den sie abbilden
  • du musst deine Diversifikation selbstständig händeln

Fazit - Das solltest du mitnehmen!

Börsengehandelte Indexfonds sind eine geniale Möglichkeit für dich in den Markt zu investieren, wenn du von einer passiven Anlagestrategie profitieren willst.

Du kannst Renditen von mehr als 6% erwarten, bekommst eine breite Streuung für dein Portfolio und hast auch noch niedrige Kosten.

Man könnte ETFs quasi als eine sehr gute Alternative für herkömmliche Investmentfonds bezeichnen.
Da Investmentfonds für gewöhnlich hohe Kosten mit sich bringen, schlägt sich der Unterschied dann deutlich in den Nettorenditen nieder.

Zudem solltest du auch wissen, dass Investmentfonds zum Großteil noch unter dem Markt performen.

Das heißt die Nettorenditen sind dementsprechend noch niedriger, als bei einem Indexfonds.

Wenn du also vorhast, passiv zu investieren und nur über begrenztes ökonomisches Verständnis verfügst oder dich schlicht weg nicht mit der Auswahl von Aktien oder Investmentfonds plagen willst, solltest du auf ETFs zurückgreifen.

Wenn du aber eine Rendite jenseits der durchschnittlichen Marktperformance erreichen möchtest, solltest du auf Einzelaktien zurückgreifen. Vergiss aber nicht, dass dort das Risiko und der Zeitaufwand deutlich höher sind.

Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Artikel helfen und habe möglichst viele deiner Fragen beantwortet.

Schau doch mal bei unseren anderen Beiträgen vorbei und lerne die farbenfrohe Welt des Investments näher kennen. Erfahre, welche Maßnahmen du heute treffen kannst, um dein Geld effektiv zu sparen

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Autor – Konstantin

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