Was sind Fonds? Die wichtigsten Fakten kurz zusammengefasst!

Was sind Fonds? Die wichtigsten Fakten kurz zusammengefasst!

Was sind Fonds?

„Fonds“ kommt ursprünglich aus dem Französischen und heißt so viel wie „Topf“
Du kannst dir einen Fond also als einen großen Topf vorstellen, in dem das Geld der Anleger gesammelt wird. 

Der Artikel im Überblick:

Dieses Geld kann dann von dem Fondsmanager genutzt werden, um Aktien, Immobilien, verzinsliche Wertpapiere wie zum Beispiel Anleihen oder Rohstoffe zu kaufen. 

Er hat aber auch die Möglichkeit, einen Teil der Anlagesumme in den Geldmarkt zu investieren. Das bedeutet, er investiert in Währungen, welche dann Zinsen abwerfen, ähnlich wie beim Girokonto.

Grundsätzlich funktionieren alle Fonds nach diesem Prinzip. Die einzigen Unterschiede bestehen dann nur noch in den Anlageklassen.

Hier investieren zum Beispiel Aktienfonds hauptsächlich in Aktien, Rentenfonds in Anleihen, Immobilienfonds in Immobilien und Rohstofffonds in Rohstoffe.

Ein Fond, welcher in alle Anlageklassen investieren kann, ist der Mischfonds.

Merke dir also:

  • Fonds sind große Töpfe, in die du einzahlen kannst, um Anteile zu erwerben.
  • Fonds werden zumeist aktiv von einem Manager geführt.
  • Fonds können in Aktien, Immobilien, Anleihen, Rohstoffe und Geldmärkte investieren.
  • Fonds sind in 6 Hauptarten geteilt: Rohstoff-, Immobilien,- Aktien-,Geldmarkt-, Renten- und Mischfonds.

Du kannst den Anteil eines Fonds erwerben, welcher an einer Börse gelistet ist. Dabei kannst du auch nur einen Teil eines vollständigen Anteils erwerben und trotzdem an den Gewinnen partizipieren

Hast du nun einen Anteil erworben, wird dein Geld dem Fondsmanager überwiesen, welcher dann damit nach seinem Plan Aktien oder andere Anlagen kaufen kann

Bei dem Kauf und Verkauf dieser Anlagen fallen jedoch Kosten an. Ebenso müssen die Leistungen des Fondsmanagers bezahlt werden. 

Dies geschieht durch einen Ausgabeaufschlag beim Kauf des Fonds und durch Verwaltungskosten, welche dir jährlich berechnet werden. Ausgabeaufschläge werden bei dem Kauf abgeführt und können zwischen 1% und 5% betragen.

Welche Fondarten gibt es noch?

Wie wir bereits festgestellt haben, gibt es 6 verschiedene Arten von Fonds.
Diese sind Rohstofffonds, Aktienfonds, Immobilienfonds, Rentenfonds, Geldmarktfonds und Mischfonds

Es gibt allerdings auch noch einige Sonderformen der Fonds. Eine dieser Sonderformen sind die sogenannten Dachfonds. Diese Fonds kaufen Anteile von anderen Fonds und bieten so eine noch größere Diversifikation als herkömmliche Fonds. 

Andere Formen sind zum Beispiel Derivatefonds, Wandel- und Optionsanleihenfonds oder auch die berühmten Hedgefonds. Diese Hedgefonds haben jedoch eine sehr hohe Einstiegshürde und benötigen Kapital in Millionenhöhe, um in sie investieren zu können.

Zu den grundsätzlichen Fonds und den Sonderformen haben wir ebenfalls einen Artikel auf dem Moneyblog verfasst. Falls dich interessiert, wie sie funktionieren und wie du davon profitieren kannst, solltest du unbedingt dort vorbeischauen.

Welche Vor- und Nachteile haben Fonds?

Die Vorteile:

Fonds haben sehr viele Vorteile. Auf der einen Seite kannst du sehr von der hohen Diversifikation, das heißt einer großen Streuung, profitieren.
Diese Streuung kannst du sogar über die Fonds hinaus noch verbessern, indem du deinem Depot zum Beispiel Rohstoff-, Geldmarkt- oder Immobilienfonds beimischst.

Zum anderen musst du dich nicht aktiv um deine Investments kümmern, was dir sehr viel Zeit spart.

Dadurch, dass ein Fond zu jeder Zeit aktiv durch einen Fondmanager geleitet wird, kannst du dich entspannt zurücklehnen und deinem Geld beim Wachsen zuschauen.

Ein weiterer genialer Vorteil eines Fonds ist es, dass du einen Anteil an einer Aktie halten kannst, die du dir vielleicht gar nicht leisten könntest. 

Ein gutes Beispiel dafür ist die Aktiengesellschaft „Berkshire Hathaway“, welche den Investment-Genies Warren Buffet und Charlie Munger zugeschrieben ist. Diese kostet einfach mal satte 300.000 US-Dollar

Ein bisschen viel für das Portfolio oder?

Nur die Wenigsten können sich diese Aktie überhaupt leisten. Wenn ein Anleger sich diese gerade so leisten könnte, ist das Portfolio schlecht diversifiziert und einem hohen Risiko ausgesetzt.

Hier kommt aber der riesige Vorteil des Fonds zum Tragen: Du besitzt Anteile des Fonds, welcher sich diese Aktien leisten kann, womit du von dem Wachstum dieses starken Unternehmens ebenfalls profitieren kannst.

Was die Fonds jedoch noch deutlich attraktiver macht, ist die Tatsache, dass du einen monatlichen Sparplan aufsetzen und so von dem Cost-Average-Effekt profitieren kannst. 

Falls dir der Cost-Average-Effekt nichts sagt, schau doch mal hier vorbei.

Zudem kannst du bei den meisten Fonds bereits ab einer Sparrate von monatlich 25€ in einen Fonds investieren. Es ist also auch sehr leicht, mit einem kleinen Geldbeutel zu investieren.
Bei all den Vorteilen gibt es natürlich auch Nachteile.

Cost-Average-Effekt
Cost-Average-Effekt (= Durchschnittskosteneffekt)

Die Nachteile:

Einer der größten Nachteile sind die hohen Kosten, welche durch das Verwalten des Fonds anfallen. Der Fondsmanager möchte schließlich auch für seine Arbeit bezahlt werden.

Die Kosten mindern dann deine Rendite, was du nicht vernachlässigen solltest! 

Die Kosten fallen zum Beispiel bei einem ETF nicht so sehr ins Geld. Auch ein eigenes, aktiv gemanagtes Aktienportfolio kann dir sehr viel Geld sparen und bessere Renditen versprechen.
Dazu brauchst du jedoch viel Wissen, Geduld, Nerven und vor allem Zeit.

Ein weiterer Nachteil ist, dass der Fondsmanager aufgrund der Höhe des Fondsvolumens Schwierigkeiten haben könnte, seine Investments zu verkaufen oder sie umzustrukturieren. Um dies zu erklären, kurz ein kleines Beispiel.

Wenn der Fondsmanager ein großes Volumen an Aktien abstoßen (= verkaufen) möchte, braucht er immer einen Käufer, der diese Aktien kaufen möchte. Das kann sich teilweise als sehr schwierig erweisen und dazu führen, dass er seine Anteile nicht veräußern kann.

Aus diesem Grund schließen manche Fonds ab einem bestimmten Volumen. Das heißt für dich, dass dein Sparplan dann nicht weiter ausgeführt werden kann.

Ein letzter Nachteil ist, dass du keine Macht darüber hast, was in diesem Fonds verkauft oder gekauft wird.
Du kannst lediglich deine Anteile verkaufen, wenn du nicht mit der Strategie des Managers einverstanden bist.

 

Fassen wir noch einmal die Vor- und Nachteile zusammen

Vorteile:

  • Du hast eine sehr gute Diversifikation (= Streuung) deines Portfolios.
  • Du musst dich nicht aktiv um dein Portfolio kümmern, sparst also enorm Zeit.
  • Du kannst auch an dem Wachstum teurer Aktiengesellschaften teilhaben.
  • Fonds können in einem Sparplan bespart werden.
  • Du profitierst durch den Sparplan vom Cost-Average-Effekt.
  • Schon mit kleinem Geldbeutel kannst du einen Fond monatlich besparen (meist ab 25€).

Nachteile:

  • Die Kosten der Verwaltung und Ausgaben sind hoch.
  • Manager sind oft eingeschränkt in ihrem Handeln.
  • Fonds können schließen, es sind also keine Einzahlungen mehr möglich.
  • Listenelement

Fazit

Fonds eignen sich sehr gut als Einstieg in die Welt der Anlagemöglichkeiten. Sie strahlen durch ihre hervorragende Diversifikation und durch durchschnittlich solide Renditen. 

Sie eignen sich also perfekt dafür, dir über lange Zeit ein Vermögen aufzubauen. Dabei solltest du nur beachten, welche Kosten auf dich zukommen und wie dieser Fonds aufgestellt ist.

Was genau du noch bei der Auswahl eines Fonds beachten solltest, handle ich noch in diesem Blogartikel ab.
Damit bist du bestens darauf vorbereitet, deinen Fondssparplan aufzusetzen und mit Freude deinem Vermögen beim Wachsen zuzuschauen.

Eine Alternative

Eine etwas weniger kostenintensive Methode einen Sparplan durchzuführen, sind die ETFs – Exchange Traded Funds. Diese können Indizes, Fonds und andere Werte abbilden. 

 Falls du noch mehr über ETFs erfahren möchtest, kannst du gerne HIER vorbeischauen.

Ich hoffe, dir hat dieser Artikel geholfen und möglichst viele deiner Fragen beantwortet.

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Alle in dem Artikel verwendeten Bilder stammen von der Website https://pixabay.com.

Mit den besten Grüßen und bleib up to date!

dein-moneycoach.de

Autor – Konstantin

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Toller Artikel! Sehr übersichtlich. Mega schöne Grafiken und leicht zu lesen.

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