Wie hoch ist dein Lebensstandard?

Wie hoch ist dein Lebensstandard?

Der Lebensstandard eines Jeden bestimmt, wie viel Geld jemand benötigt, um seine Fixkosten zu decken. Und das jeden Monat.
Doch hat das eigentlich etwas mit Wohlstand zu tun?
Und wieso sollte jeder ganz genau wissen, wie hoch sein Lebensstandard wirklich ist?

Was ist Lebensstandard?

Laut Wikipedia ist Lebensstandard nicht anderes als folgende Definition:

Lebensstandard

Lebensstandard drückt das reale Niveau des Besitzes und Konsumierens von Gütern und Dienstleistungen aus und ist als quantitative Größe objektiv messbar. Demnach wird damit der materielle Wohlstand und das physische Wohlbefinden für einen Menschen, eine soziale Gruppe, einer sozialen Schicht, eines bestimmten Gebietes oder eines Staates vergleichbar gemacht.

Nach Artikel 25 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte hat jeder Mensch ein Recht auf „einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet“. Dabei sind Lebensmittel (Trinkwasser und Nahrungsmittel), Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen ausdrücklich eingeschlossen.

In anderen Worten geht es um alles, was du tagtäglich benötigst, um zu leben, zu wohnen, zu essen, mobil zu sein und vorzusorgen. 

Lebensstandard = Wohlstand?

Bist du gleichzeitig wohlhabend, wenn du einen hohen Lebensstandard hast?

Fred hat ein Nettoeinkommen von 2.500€. Sein Lebensstandard liegt bei 2.300€. Er fährt ein großes Auto, hat eine schicke Mietwohnung in Berlin Mitte und liebt es am Abend in den umliegenden Restaurants essen zu gehen. Fred lebt lieber im hier und jetzt und gibt das Geld, was er verdient, gern mit beiden Händen aus. Deshalb hat er auf seinem Konto 5.000€ angespart (25 Monate x 200€).

Johann war früher Freds Nachbar. Er verdient ebenfalls 2.500€. Johann hat sich jedoch vor einigen Jahren dazu entschieden, die Wohnung, in der er wohnt zu kaufen. Seither nutzt er die frühere Mietzahlung um seinen Kredit abzubezahlen.
Zudem hat Johann eher Freude daran, sein monatlich übrigbleibendes Geld in Aktien, Rohstoffe und Investmentfonds zu investieren. Zudem lebt Johann sparsamer und hat dadurch einen Lebensstandard von 1800€. Auch er hat sein frei zur Verfügung stehendes Einkommen zurückgelegt. Da er es investiert hat, besitzt er schon 25.000€ in Wertanlagen.

Nun ist die Frage, wer von beiden wohlhabender ist.
Laut Definition ist es in diesem Beispiel Johann. Denn er besitzt Vermögenswerte im Gegensatz zu seinem Nachbarn. Fred hat sich sehr viele Verbindlichkeiten zugelegt, die sein Vermögen nicht wachsen, sondern monatlich schrumpfen lassen.

Einen interessanten Artikel der Zeit findest du hier.

BEACHTE

Der Lebensstandard eines Menschen sagt nichts über seinen Wohlstand aus. Eine Person mit einem hohen Lebensstandard ist nicht gleichzeitig wohlhabend.

Warum du deinen Lebensstandard genau kennen solltest

Jeder hat Ziele im Leben. Seien es materielle oder immaterielle Ziele. In den meisten Fällen benötigen wir eine gewisse Menge an Geld, um uns diese Ziele erfüllen zu können.
Es kann daher sehr ratsam sein, einen Teil seines Einkommens zu sparen.
Um zielführend sparen zu können, brauchst du jedoch ein frei zur Verfügung stehendes Einkommen.
Zudem brauchst du einen genauen Plan. Wie dieser Plan aussehen sollte, erfährst du HIER.

Außerdem ist es für den Notfall sehr beruhigend, genau zu wissen wie hoch deine monatlichen Ausgaben sind. Denn dann kannst du ein finanzielles Risiko deutlich besser bewerten. Du kennst somit dein Grundbedarf.

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Was gehört zum Lebensstandard

Der Lebensstandard umfasst alles, wofür du Geld ausgibst. Und zwar regelmäßig.

Lebensstandard#1 Miete/Wohnen

Einen großen Teil des Einkommens geht meist für die Miete oder das Wohneigentum drauf.
Deshalb sollte dieser Posten in deiner Berechnung nicht fehlen.
Du kannst unterscheiden in:

  1. Miete
  2. Hauskredit
  3. Strom
  4. Wasser/Abwasser
  5. TV/Internet/Telefon
  6. Streamingdienste
  7. GEZ
  8. Versicherungen für Haus/Wohnung

Lebensstandard #2 Lebenshaltung

Ein Dach über dem Kopf allein reicht nicht. Du brauchst auch etwas zu essen. Hierbei könne die Ausgaben sehr variieren. Es gibt Menschen, die für 1€ am Tag essen können. Jedoch gibt es auch Menschen, die mit 50€ am Tag nicht auskommen.
Zur Lebenshaltung zählen

  1. Nahrung
  2. Kosmetik
  3. Kleidung

Lebensstandard #3 Mobilität

Wer nicht von A nach B kommt, der kann in den meisten Fällen auch nicht arbeiten gehen.
Gerade bei den Deutschen genießen Autos einen sehr hohen emotionalen Wert.
Untergliedere deine Ausgaben folgendermaßen

  1. KFZ Kredit
  2. KFZ Steuer
  3. KFZ Versicherung
  4. Spritkosten
  5. Reparaturkostenreserve
  6. Öffentliche Verkehrsmittel

Lebensstandard # 4 Freizeitaktivitäten

Bei Freizeitaktivitäten kann alles möglich sein.  Die Kosten hierfür sind meist schwieriger zu kalkulieren.

  1. Vereinsbeiträge
  2. Hobby
  3. Reisen
  4. Ausgehen (Kino/Restaurants etc.)

Lebensstandard #5 Smartphone

Für viele ist das Smartphone der Mittelpunkt des Lebens geworden. Dafür fallen natürlich auch Kosten an.

  1. Leasingvertrag Smartphone
  2. Mobilfunkvertrag

Lebensstandard #6 Sonstiges

Einige Kosten sind nicht genau beschreibbar. Jeder Mensch hat andere Hobbys, Ziele und Wünsche und gibt entsprechend dafür sein Geld aus

  1. Sonstiges

Lebensstandard #7 Versicherungen

Versicherungen sollen unser Geld, Besitz, unsere Arbeitskraft oder unsere Liebsten schützen.
Deshalb gehört ein gewisser Grundstock an Versicherungen auch zum Leben dazu.
Diese solltest du auf jeden Fall haben.

Diese könnten sich in deinem Versicherungsordner befinden:

  1. Privathaftpflichtversicherung
  2. Hausratversicherung
  3. Arbeitskraftabsicherung
  4. Altersvorsorge
  5. Reiseversicherung
  6. Sonstige Versicherungen
TIPP

Rechne unbedingt deinen Lebensstandard aus, um deine monatlichen Fixkosten genau zu kennen. Denn nur so kannst du dein Geld besser einteilen und bei Bedarf für dich arbeiten lassen.

Fazit

Der Lebensstandard hat nichts mit deinem Wohlstand zu tun. Doch um um wohlhabender werden zu können, empfiehlt es sich, seinen Lebensstandard genau zu kennen.
Denn damit bist du in der Lage, finanzielle Entscheidungen zielgerichteter zu fällen, da du einen genauen Überblick über deinen Mindestbedarf hast.
Es ist sehr schwer sich an einen niedrigeren Lebensstandard zu gewöhnen. Ein Upgrade hingegen ist hingegen schneller geschafft. Wenn du deinen Lebensstandard jedoch niedriger hältst, kannst du dein Vermögen gezielter und schneller vermehren, um später einen deutlich höheren Lebensstandard genießen zu können.

TIPP

Halte deinen Lebensstandard so lange so niedrig wie möglich. Nutze das frei zur Verfügung stehende Kapital, um dein Vermögen zu mehren.

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Autor-Josef Leu

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